GRIII

Die kleine Ricoh GR III

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Und da war sie, die kleine unscheinbare Ricoh GR mittlerweile in der 3. Generation.

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Ich war sehr angetan, schon von den Vorgängermodellen.

Es ist die erste Kamera, die für mich funktioniert, sie immer mitzunehmen.
Das war auch der hauptsächliche Grund zum Kauf. Ich hatte in vergangener Zeit, zu viele Motive, die ich spannend fand, zurücklassen müssen.

Ist das Handy nicht dafür auch ok? Nein! Für mich zumindest nicht, es ist für mich schon noch ein Unterschied, der aber eher auf einer Gefühlsbasis besteht. Kann man jetzt drüber schmunzeln aber für mich, ist Fotografie nichts anderes!

Steinigt mich nicht für diesen Satz aber das Handy ist kein wirklicher Ersatz für eine Fotokamera!

Zurück zur Kamera, es macht extrem Spaß, mit ihr zu fotografieren, da sie so leicht, klein und zudem unscheinbar wirkt. Genau richtig für meine zwischenmenschliche Fotografie.

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Meinen privaten Tätigkeiten mehr visuelle Aufmerksamkeit schenken. Ob es jetzt das Grillen bei guten Freunden ist oder meine Longboard Touren durch die Straßen. Bei all den Sachen wo man sonst eben nicht die große Kamera mit hat.

Ricoh hat ein sehr schönes Color-science was mich wiederum zu einem neuen Punkt bringt, ich nehme mit ihr nur in Jpeg auf.

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Das war für mich auch so eine Sache, die mich nicht selten genervt hat, beim Digitalen fotografieren wurde jedes Foto zusätzlich nachbearbeitet.

Hier stelle ich meinen Look im Apparat vorab ein, ob Schwarz/Weiß oder ein farbiges Profil, man hat auch sehr viele Möglichkeiten sie noch zu verfeinern.

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Die digitale Analoge, klingt bescheuert, ich weis aber so wird sie bei mir benutzt. Der Output ist das Endprodukt. Irgendwie befreiend. Daher kann ich aber auch euch keine Erfahrungen über die RAW Dateien und den Dynamikkram und sonstige Werte mitteilen.
Die Ricoh punktet mit vielen Vorteilen, die aber eher was mit einer anderen Art des Vorgehens beim Fotografieren mit sich bringt.

Es wird situativer, spontaner und dadurch auch direkter.

Ich versuche in meiner Fotografie, die Authentizität meiner Bilder, so gut es eben authentisch geht, zu fotografieren. Mit dieser Kamera habe ich das Gefühl, dass mein Umfeld sie nicht wirklich ernst nehmen will. Das öffnet mir situative Türen, in denen ich sonst durch mein Auftreten mit einer "richtigen" Kamera nicht reingekommen wäre.
Ich habe das Gefühl, dass das plakative Auftreten mit einer größeren Kamera mein gegenüber sonst immer in eine typische Kamera Situation transformieren lässt. Ohne das jetzt ernsthaft werten zu wollen finde ich, dass es in dem Bereich, in dem ich fotografieren möchte, zu einem definitiven Nachteil wird. Deswegen, aus meiner Sicht ist die Ricoh für mich einer der besten Werkzeuge für solche Einsatzzwecke.
Der größte Vorteil ist die Größe, hier merkt man, wie sehr ein Gegenstand darüber entscheidet, wie man sich persönlicher öffnet spontaner zu agieren.
Wie viele Male, zieht man sein Smartphone aus der Hosen(Tasche) und schaut nach Nachrichten, der Uhr etc. und man verbucht es nicht als störend. Genauso ist es eben jetzt auch mit meiner kleinen Neuen Ricoh GR. Ich verliere keinen Gedanken, dass es jetzt aber umständlich ist, sie noch mal wegzupacken.


Die Ricoh wurde zum Standart Tool in meiner Tasche.

Ganz grobe Kamera Fakten:

Sensor: APSC mit 24MP

Objektiv: 28 mm f2.8

Das Teil macht wirklich super Spaß und verwandelt Situationen zu Motiven in denen man sehr oft nicht fotografiert hätte!

Anbei noch ein paar Bilder, die aus der Ricoh kullerten…